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Kranker Fidel Castro zeigt sich dem Volk

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Kranker Fidel Castro zeigt sich dem Volk

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Der 87 Jahre kubanische alte Revolutionsführer besuchte am Mittwoch eine öffentliche
Kunstveranstaltung in der Hauptstadt Havanna. So stand es in der Parteizeitung “Granma”. Nachträglich. Zuletzt hatte man den alten und kranken Fidel Castro im April 2013 außerhalb seines Wohnortes gesehen. Kubas Staatsmedien hatten in den letzten Wochen immer mal wieder aktuelle Bilder von ihm gezeigt.
Ob es da einen Zusammenhang zu gewissen politischen Entwicklungen gibt, ist unklar. So arbeitet die Europäische Union daran, ihre Beziehungen zu Kuba zu verbessern. Aus der Umgebung der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton hieß es, es werde an einem bilateralen Abkommen gearbeitet. Bisher ist Kuba das einzige Land in Lateinamerika und der Karibik, das seine
Beziehungen zur EU bisher noch nicht vertraglich geregelt hat. Die EU hatte 2008 nach fünfjähriger Pause aus Protest gegen kubanische Menschenrechtsverletzungen die Zusammenarbeit mit der Inselrepublik wieder aufgenommen. Seither gab es eine Reihe von Ministertreffen.
Auch zwischen den Regierungen von Kuba und den USA gibt es Bewegung. So wurden Gespräche über Einwanderungsfragen fortgesetzt. Ziel ist es, neue Regelungen für die legale Einwanderung von
kubanischen Staatsbürgern in den Vereinigten Staaten zu vereinbaren. In den USA wohnt die mit Abstand größte Gemeinde der rund zwei Millionen Exilkubaner. Diplomatischen Beziehungen unterhalten beide Länder seit mehr als 50 Jahren nicht mehr.