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Tusk und Mogherini: EU-Spitzenposten sind vergeben

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Tusk und Mogherini: EU-Spitzenposten sind vergeben

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Die Spitzenposten bei der EU sind vergeben: Polens Regierungschef Donald Tusk wird der neue Ratsvorsitzende, also der Mann hinter den Kulissen.

Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs bei ihrem Treffen in Brüssel.

Tusk löst somit am 1. Dezember den Belgier Herman Van Rompuy ab.

Italiens Außenministerin Federica Mogherini wurde zur neuen EU-Außenbeauftragten bestimmt, als Nachfolgerin der Britin Catherine Ashton.

Die Übereinkunft berücksichtigt das Verhältnis zwischen den politischen Lagern ebenso wie zwischen
Ost und West (wahlweise auch Nord und Süd) und zwischen den Geschlechtern.

Tusk gehört zu den Konservativen; Mogherini ist Sozialdemokratin.

Damit nimmt auch die neue EU-Führung unter dem künftigen konservativen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker Gestalt an.

Mogherini wird in ihrer rasanten Karriere auch zur Stellvertreterin des Luxemburgers in der Kommission.

Sie muss damit – wie die gesamte neue Kommission – noch vom EU-Parlament bestätigt werden. Bei Tusk ist das nicht nötig.