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"Route du Rhum": Husarenstück von Anne Caseneuve

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"Route du Rhum": Husarenstück von Anne Caseneuve

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Seit dem 2. November war Anne Caseneuve auf See. Doch die Strapazen haben sich gelohnt. Die Französin gewann die Regatta “Route du Rhum” von der Atlantikküste bis zum französischen Überseedepartement Guadeloupe in der Rhum-Klasse. Das ist vorher noch keiner Frau gelungen.

“Das ist eine extrem schwere Regatta. Man muss richtig hart arbeiten. Zwischenzeitlich dachte ich ans Aufgeben. Dass die Regatta jetzt so ein tolles Ende für mich nimmt, ist genial. Ich bin sehr glücklich”, sagt Caseneuve.

Während der Regatta sind nicht nur die Wettkampfboote unterwegs, sondern auch solche, die etwa die Schiedsrichter und Kontrolleure befördern.

“Ich bin für die technischen Beiboote, für die Presse- und VIP-Boote zuständig”, erläutert Mathieu Forbin von FORMADO. “Unser Unternehmen hat hart gearbeitet, um die 16 Boote auf Vordermann zu bringen, damit sie der Route du Rhum würdig sind und damit das Ereignis Route du Rhum ein echtes Glanzlicht bekommt.”

Ein anderes einheimisches Unternehmen kümmert sich ebenfalls um schwimmendes Gerät, die Anlegeplattformen nämlich.

“Vor einigen Jahren mussten wir die Anlegeplattformen bauen. Wir konstruieren Pontons, die mit Styropor-Schwimmkörpern gefertigt sind. Das ist zu einhundert Prozent eine lokale Fertigung”, so Renaud Capdevielle, Geschäftsführer von TIG.

Eine Segelregatta besteht eben nicht nur aus Wettkampfbooten und Sportlern – auch das Drumherum muss stimmen.