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"Putins Tiger" wüten in China

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"Putins Tiger" wüten in China

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Zwei seltene sibirische Tiger, die in Russland in die Wildnis entlassen wurden, haben die chinesische Grenze überquert und dort für Angst und Schrecken gesorgt. Die Raubtiere, die im Mai und Juni dieses Jahres ausgesetzt wurden, töteten bei ihren nächtlichen Streifzügen auf Bauernhöfen in der Provinz Heilongjiang zahlreiche Nutztiere. Einer der Tiger tötete fünf Hühner eines Bauernhofs. 15 Ziegen riss das Exemplar mit dem Namen Ustin auf einer anderen Farm. Drei Ziegen würden zudem vermisst. “Ich habe den Stall verriegelt, nachdem ich die Ziegen gestern rein gebracht habe. Aber der Tiger hat einfach den Holzzaun zerstört und die Ziegen umgebracht.”

Bei den Tigern soll es sich um Exemplare aus dem von Kreml-Chef Wladimir Putin geleiteten Schutzprogramm handeln. Experten verfolgen die Tiere mithilfe elektronischer Überwachung. Putin ist als Fürsprecher bedrohter Tierarten bekannt. Zu seinem 56. Geburtstag im Jahr 2008 erhielt er als Geburtstagsgeschenk ein Tigerjunges und präsentierte es stolz der Presse.