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Deutsche Judoka Vargas Koch und Wieczerzak holen Bronze in Tokio

Die japanischen Judoka waren beim Grand Slam in Tokio auch am zweiten Tag eine Bank. Shoei Ono und Hiroyuki Akimoto bestritten in der Gewichtsklasse

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Deutsche Judoka Vargas Koch und Wieczerzak holen Bronze in Tokio

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Die japanischen Judoka waren beim Grand Slam in Tokio auch am zweiten Tag eine Bank. Shoei Ono und Hiroyuki Akimoto bestritten in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm ein rein japanisches Finale. Mit einer Schultertechnik brachte Akimoto seinen Landsmann aus dem Gleichgewicht und erhielt dafür einen Yuko – der reichte zum Sieg.

Der Japaner Takanori Nagase und Sergiu Toma – geboren in Moldawien, aber für die Vereinigten Arabischen Emirate am Start – machten den Sieg in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm unter sich aus. Der Golden Score musste entscheiden, nachdem beide Athleten zwei Strafen wegen Passivität erhielten. Toma kassierte in der Verlängerung eine erneute Strafe, Nagase hatte den Sieg in der Tasche. Der Deutsche Alexander Wieczerzak holte Bronze.

Gevrise Emane aus Frankreich hat bereits Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften gewonnen. In Tokio traf sie im Finale der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm auf Haruka Tachimoto aus Japan. Emane spielte ihre ganze Erfahrung aus und ließ sich auch nicht davon beeindrucken, dass die japanischen Fans natürlich hinter Tachimoto standen. Emane siegte, die Titelsammlung der 32-Jährigen wächst also weiter. Im Kampf um Bronze standen zwei deutsche Judoka auf der Matte: Die Berlinerin Laura Vargas Koch bezwang ihre Teamkollegin Szaundra Diedrich aus Bottrop.

Bei den Damen unter 63 Kilogramm erreichte tatsächlich keine Japanerin das Finale. Tina Trstenjak aus Slowenien bekam es mit der Italienerin Edwige Gwend zu tun. Schon nach wenigen Sekunden war es vorbei: Trstenjak konterte einen Angriff ihrer Gegnerin und warf Gwend auf den Rücken, das gab einen Ippon – und eine Belohnung in Gold für die 24-Jährige Slowenin. Martyna Trajdos aus Deutschland wurde Fünfte.