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Ukrainisches Parlament stimmt für Wehrpflicht und Mobilmachung

Das soll die Einheiten, die jetzt im Osten eingesetzt werden, entlasten. Die Ukraine geht weiter davon aus, dass sie dort gegen russische Soldaten kämpfen. Russland dagegen bestreitet seit jeher jede

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Ukrainisches Parlament stimmt für Wehrpflicht und Mobilmachung

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Die Ukraine will den Kampf gegen die Aufständischen im Landesosten verstärken.

Das Parlament billigte die Wiedereinführung einer partiellen Wehrpflicht ebenso wie die Mobilmachung von zehntausenden Reservisten.

Das soll die Einheiten, die jetzt im Osten eingesetzt werden, entlasten.

Die Ukraine geht weiter davon aus, dass die eigenen Truppen dort gegen russische Einheiten kämpfen.

Der Verteidigungsrat spricht von achteinhalbtausend russischen Soldaten; Russland dagegen bestreitet seit jeher jede Verwicklung in die Kämpfe.

Die Lage im umkämpften Osten der Ukraine hat sich wieder verschlechtert.

Deutliches Zeichen dafür war der Granattreffer auf einen Bus diese Woche in der Nähe von Donezk: Dabei starben zwölf Menschen.

Die Ukraine, Russland und die Aufständischen würden den Vorfall gemeinsam untersuchen, sagt Alexander Hug, ein Vertreter der internationalen Beobachter von der OSZE.

Der Bus war an einem Kontrollposten der Armee beschossen worden; er war auf einer zwischen beiden Seiten vereinbarten – also eigentlich sicheren – Strecke unterwegs.

Die Ukraine beschuldigt die Aufständischen, die die Tat aber bestreiten.

Genauso werfen sich beide Seiten inzwischen immer wieder vor, die Waffenruhe gebrochen zu haben.

Mehrere Länder haben ihre Beobachter aus dem Krisengebiet abgezogen.