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Eltern der entführten Kayla Mueller richten Appell an IS-Miliz in Syrien

Die Eltern der angeblich bei einem jordanischen Luftangriff in Syrien getöteten amerikanischen Geisel der Terrormiliz Islamischer Staat haben sich

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Eltern der entführten Kayla Mueller richten Appell an IS-Miliz in Syrien

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Die Eltern der angeblich bei einem jordanischen Luftangriff in Syrien getöteten amerikanischen Geisel der Terrormiliz Islamischer Staat haben sich mit einem Appell an die Gruppe gewandt. Es gibt bisher keine offizielle Bestätigung, das Kayla Mueller bei dem Angriff ums Leben gekommen ist, und ihre Eltern baten die Entführer, ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Das US-Außenministerium erklärte, es nutze alle ihm zur Verfüfung stehenden Mittel, um die Freilassung amerikanischer Geiseln zu erreichen. Außenminister John Kerry habe mit etwa 50 Ländern Kontakt aufgenommen und um Unterstützung bei der Befreiung von entührten Amerikanern gebeten.

Es gibt keine offiziellen Angaben darüber, wieviele US-Bürger sich in der Gewalt von Entführern befinden. Eine Einwohnerin von Kayla Muellers Heimatstadt Prescott im Bundesstaat Arizona beschreibt die Gefühle, die eine Entführung auslöst.

“Die Entwicklungshelfer haben ein gutes Herz”, sagt Kathy Ducelow Webb. “Sie wollen Gutes tun und gehen in diese Gebiete um zu helfen. Aber dort sind sie allein und wenn sie entführt werden, betrifft das jeden von uns.”

Kayla Mueller wurde im August 2013 in Syrien entführt, wo sie als Entwicklungshelferin tätig war. Sollte sich die Nachricht von ihrem Tod bestätigen, wäre sie die vierte US-Geisel der IS-Miliz, die ums Leben gekommen ist.