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Berlinale: Anton Corbijn lässt fotografieren

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Berlinale: Anton Corbijn lässt fotografieren

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Im Film "Life" von Anton Corbijn wird die Geschichte des Fotografen Dennis Stock erzählt, der für das "Life"-Magazin eine Reihe von Fotos von Schauspiel-Legende James Dean machen will.

Zu den bekannteren Gesichtern bei der diesjährigen Berlinale gehörte das von Twilight-Beißer Robert Pattinson. Der stellte gemeinsam mit Leinwandpartner Dane DeHaan seinen jüngsten Film “Life” vor.

Meinung

Die Kamera wurde zu einem Teil seines Körpers.

Darin geht es um das Leben von James Dean und um dessen Beziehung zum Fotografen Dennis Stock. DeHaan spielt Dean, Stock wird von Pattinson verkörpert. Regie führte der zum Filmemacher gewordene niederländische Starfotograf Anton Corbijn. Der brachte Pattinson erst einmal bei, wie man mit einer alten Kamera richtig umgeht.

Anton Corbijn: “Wir bekamen deine Kamera drei oder vier Monate vor Drehbeginn, eine alte Leica aus der Zeit damals und ein paar Filme und ich habe Robert dann rumprobieren lassen. Es war wichtig, dass er sich an so eine altmodische Kamera gewöhnt und sozusagen mit ihr verwächst. Als die Dreharbeiten begannen, gehörte die Kamera ganz natürlich zu ihm.”

Robert Pattinson: “Ich habe schon mit Fotografieren begonnen, bevor ich mich für den Film interessierte. Bei den Proben wollte ich normale Foto-Tipps von Anton und er sagte nur, du musst keine Fotos machen, sondern nur einen Fotografen spielen.”

“Life” basiert auf der wahren Geschichte von Dennis Stock, der für das “Life”-Magazin eine Reihe an Fotos von James Dean kurz vor dessen Durchbruch machen will.

Bei der Berlinale läuft der Film außerhalb des Wettbewerbs. Im Oktober kommt er in Deutschland in die Kinos.