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Neues Video: Boko Haram will Wahlen mit Gewalt verhindern

"Die Präsidentschaftswahlen werden nicht in Frieden stattfinden, koste es unser Leben" - damit droht Abu Bakr Shekau, Anführer der Extremistengruppe Boko Haram in einer Videobotschaft.

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Neues Video: Boko Haram will Wahlen mit Gewalt verhindern

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Die Extremistengruppe Boko Haram hat ein neues Video veröffentlicht, in dem der Anführer der Islamisten ankündigt, die Präsidentschaftswahlen in Nigeria mit neuen Anschlägen verhindern zu wollen. “Die Präsidentschaftswahlen werden nicht in Frieden stattfinden”, droht er in der Botschaft an die Regierung des bevölkerungsreichsten Staates in Afrika. Die Wahlen für das Präsidentenamt wurden bereits einmal wegen der Gewalt in Nigeria verschoben und sollen am 28. März abgehalten werden.

Die Extremisten kämpfen inzwischen nicht nur in Nigeria, sondern auch in den Nachbarländern Kamerun und Niger. Sie wollen einen In der Aufnahme bezeichnet er die Regierungen von Tschad, Niger und Kamerun, die Nigeria im Kampf gegen Boko Haram unterstützen, als “Ungläubige”. Zehntausende Menschen gingen in Niamey, der Hautstadt Nigers, auf die Straße, um ihre Unterstützung mit dem Kampf des Militärs gegen die Extremisten zu zeigen.

Bei mehreren Selbstmordattentaten, die den Islamisten zugeordnet werden, wurden in Nigeria am Dienstag gestern mindestens 40 Menschen getötet. Seit 2009 sind wegen der Gewalt in Nigeria mehr als 13.000 Menschen ums Leben gekommen und mindestens 1.5 Millionen auf der Flucht.