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Judo-Grand-Prix: Zum Abschluss dreimal Bronze für Deutschland

Dritter und letzter Tag beim Judo-Grand-Prix in Düsseldorf: In der Klasse bis 78 Kilogramm bezwang die Olympiasiegerin von London 2012 Kayla Harrison

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Judo-Grand-Prix: Zum Abschluss dreimal Bronze für Deutschland

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Dritter und letzter Tag beim Judo-Grand-Prix in Düsseldorf:

In der Klasse bis 78 Kilogramm bezwang die Olympiasiegerin von London 2012 Kayla Harrison die Slowenin Anamari Velensek. Beide wurden nach einer Minute mit einem Shido für Passivität belegt, doch dann gewann die US-Amerikanerin Harrison die Oberhand.

Bei den Frauen über 78 Kilogramm konnte Kanae Yamabe noch eine weitere Goldmedaille zur Ausbeute des japanischen Teams hinzufügen. Sie besiegte Nihel Cheik Rouhou aus Tunesien.
Die Weltranglistendritte Franziska Konitz und ihre deutsche Teamkollegin Carolin Weiss erkämpften sich je eine Bronzemedaille.

Japanische Dominanz

Bei den Männern bis 90 Kilogramm konnte der Weltranglistenerste Varlam Liparteliani aus Georgien seiner Favoritenrolle gerecht werden. Sein russischer Gegner Kazbek Zankishiev ist weltweit auf Platz 120 gesetzt. Er hatte in den vorherigen Kämpfen mit seinem technischen Können überrascht, unterlag im Finale dann aber per Ippon.

In der Kategorie bis 100 Kilogramm vergoldete Ryunosuke Haga seine Judo-Karriere. Der Japaner hatte in den vergangenen Jahren bereits Silber- und Bronzemedaillen bei Grand-Prix gewonnen. Sein Kontrahent Ramadan Darwish aus Ägypten konnte seine guten Leistungen aus dem Turnier im Finale nicht abrufen. Haga beförderte ihn mit einem schnellen O-Uchi-Gari auf die Matte.

Das Finale bei den Männern über 100 Kilogramm war eine rein japanische Angelegenheit. Ryu Shichinohe und Takeshi Ojitani kennen sich bestens. Bei diesem Kampf konnte Shichinohe sich durchsetzen.

Der Judoko Sven Heinle holte zum Abschluss des Turniers noch eine Bronzemedaille für die deutsche Mannschaft.