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Gefängnisbesuch in Neapel: Papst predigt gegen organisiertes Verbrechen

Papst Franziskus hat beim Besuch eines als Mafiahochburg verrufenen Stadtteils von Neapel Korruption und soziale Ungerechtigkeit angeprangert. Das

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Gefängnisbesuch in Neapel: Papst predigt gegen organisiertes Verbrechen

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Papst Franziskus hat beim Besuch eines als

Meinung

Das nennt man Sklaverei, das ist nicht christlich

Mafiahochburg verrufenen Stadtteils von Neapel Korruption und soziale Ungerechtigkeit angeprangert.

Das Scampia-Armenviertel im Norden Neapels ist berüchtigt für seine blutigen Bandenkriege zwischen
verschiedenen Clans der Camorra, des neapolitanischen Zweiges der Mafia.

In Scampia wandte sich der für sein soziales Engagement bekannte Argentinier auch gegen informelle und schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse.

“Das nennt man Sklaverei, das ist nicht christlich”, sagte er.

Anschließend besuchte der Papst das Gefängnis Poggioreale, um mit rund 120 weiblichen und männlichen Insassen Mittag zu essen.

Unter ihnen waren auch zahlreiche Häftlinge einer Sonderabteilung für Homosexuelle, HIV-Infizierte und Transsexuelle.