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Mordverdacht gegen US-Millionär: Durst kommt nicht auf Kaution frei

Der unter Mordverdacht stehende und in New Orleans inhaftierte US-Millionär Robert Durst kommt nicht auf Kaution frei. Es bestehe ein hohes Fluchtrisiko, so das Gericht, zudem stelle er eine Gefahr fü

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Mordverdacht gegen US-Millionär: Durst kommt nicht auf Kaution frei

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Der unter Mordverdacht stehende und in New Orleans inhaftierte US-Millionär Robert Durst kommt nicht auf Kaution frei. Es bestehe ein hohes Fluchtrisiko, so das Gericht, zudem stelle er eine Gefahr für andere dar. Die Staatsanwaltschaft hatte Beweise dafür präsentiert, dass er Zahlungen in Höhe von 100.000 Dollar erwarte und eine Landkarte von Kuba in seinem Hotelzimmer gefunden wurde.

Meinung

Was zur Hölle habe ich getan? Na klar - ich habe sie alle umgebracht.

Der 71-jährige Immobilienmillionär wurde in Los Angeles wegen des Mordes an einer langjährigen Bekannten angeklagt. Wann er nach Kalifornien ausgeliefert wird, ist noch unklar.

Durst wird mit insgesamt drei Todesfällen in Verbindung gebracht: Anfang 1982 verschwand seine Frau Kathie spurlos. 18 Jahre später wurde seine Freundin Susan Berman in ihrer Wohnung in Benedict Canyon bei Los Angeles mit einem einzelnen Schuss getötet. Knapp zwei Jahre später, im Oktober 2001, wurden Leichenteile von Dursts Nachbarn gefunden. Durst kam 2003 vor Gericht, verteidigte sich aber mit Notwehr. Er wurde vom Mordvorwurf freigesprochen.

Der Sender HBO drehte eine Dokumentation über den Sprössling des Durst-Immobilienclans und interviewte ihn auch. Anschließend ging Durst zur Toilette – noch mit dem eingeschalteten Mikrofon an seiner Kleidung. Dabei soll er zu sich selbst gesagt haben: “Nun ist es so weit. Sie haben Dich. Was für ein Desaster. Was zur Hölle habe ich getan? Na klar – ich habe sie alle umgebracht.”