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Umweltschützer entern Ölplattform auf dem Weg in die Arktis

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben im Nordpazifik eine Ölplattform geentert.

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Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben im Nordpazifik eine Ölplattform geentert. 1500 Kilometer nordwestlich von Hawaii kletterten sechs Aktivisten auf die 122 Meter hohe „Polar Pioneer“ die an Bord des Schwergutfrachters „Blue Marlin“ nach Seattle transportiert wird. Dort soll sie für den Ölmulti Shell für den Einsatz in der Tschuktschensee vor der Nordwestküste Alaskas ausgerüstet werden.

“Obwohl die US-Regierung selbst davon ausgeht, dass es eine 75-prozentige Chance für ein Ölleck gibt, sollte es zur Ölförderung in der Tschuktschensee kommen, hat die Regierung Obama Shell grünes Licht für die Ölförderung in der Arktis gegeben”, klagt Greenpeace-aktivistin Laura Kenyon.

Shell hatte im Januar angekündigt, eine Milliarde Euro in das Arktis-Projekt zu investieren. Die Ölindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Alaska. Die frühere republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin und ehemalige Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, hatte mit ihrem Slogan, “Drill, Baby, Drill” – ““Bohr’, Baby, Bohr’” Berühmtheit erlangt.