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Napoleon und Paris


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Napoleon und Paris

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Eine Pariser Ausstellung lässt Napoleon Bonaparte wieder auferstehen. Die Schau im Musée Carnavalet ist seiner erneuten Machtübernahme nach der Rückkehr von seiner Verbannungsinsel Elba gewidmet, der sogenannten “Herrschaft der Hundert Tage”. Und sie beleuchtet die ganz besondere Beziehung zwischen dem Kaiser und seiner Hauptstadt. Napoleon machte Paris zu einem politischen, diplomatischen und gesellschaftlichen Machtzentrum mit modernen Infrastrukturen.

Philippe de Carbonnières, Kurator: “Er ließ drei Brücken bauen und zusätzliche Bürgersteige. Er verbesserte die Hausnummerierung und die Wasserversorgung mit dem Bau zahlreicher Brunnen. Der Zugang zu Wasser war ein großes Problem in dieser Epoche. Napoleon hatte stets, selbst auf Feldzügen, seine Hauptstadt im Sinn. Auch, mitten in Russland, vor den Toren des Kremls. Als Moskau brannte, mühte er sich, neue Dekrete zu erlassen, beispielsweise für die Comédie Française.”

All das soll die von Napoleonexperten organisierte Ausstellung demonstrieren, anhand von 400 Exponaten, Gemälden Stichen, Mobiliar und Kunstobjekten.

Zur Eröffnung war sogar der bekannte französische Napoleondarsteller Frank Samson im Einsatz. “Napoleon, Paris und das Empire zu verbinden, ist eine gute Idee. Wir haben gerade erst das 200. Jubiläum seiner Rückkehr aus dem Exil auf Elba nach Paris begangen. Das war diese Szene.”

“Napoléon et Paris – Rêves d’une capitale” heißt die Ausstellung (Napoleon und Paris, Träume von einer Hauptstadt) und ist bis zum 30. August im Musée Carnavalet zu sehen.

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