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Champions League: Letztes Bayern-Aufgebot gegen Porto?

Paris St. Germain hat Großes vor. In der Champions League will der französische Hauptstadtklub den FC Barcelona ausschalten und das Halbfinale

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Champions League: Letztes Bayern-Aufgebot gegen Porto?

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Paris St. Germain hat Großes vor. In der Champions League will der französische Hauptstadtklub den FC Barcelona ausschalten und das Halbfinale erreichen, doch das ist nicht alles: Die Klubführung träumt davon, die Königsklasse zu gewinnen – vier Trophäen sind möglich. Den Ligapokal 2015 hat PSG gerade erst seiner Sammlung hinzugefügt, die Verteidigung des Meistertitels in der Ligue 1 ist ebenfalls möglich – und im französischen Pokalendspiel steht man ebenfalls. Doch erst einmal sind an diesem Mittwoch die Katalanen zu Gast.

“Ihre Spielphilosophie ist immer noch gleich”, sagt PSG-Trainer Laurent Blanc. “Sie versuchen, dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen. Sie stören früh und wollen den Gegner mit Doppelpässen müde machen. Es ist paradox: Selbst wenn man sich gegen Barcelona etwas anderes vornimmt, wird man irgendwann förmlich erdrückt. Man wird zurückgedrängt und ist in der Defensive”, so Blanc.

In der Vorrunde hat PSG den FC Barcelona mit 3:2 geschlagen, das zweite Aufeinandertreffen gewannen die Katalanen. Der Brasilianer Dani Alves ist gesperrt und hat kein Vertragsangebot aus Paris erhalten, wie Blanc betonte und damit anderslautende Meldungen dementierte.

Den Barca-Kasten wird der Deutsche Marc-André ter Stegen hüten – in der spanischen Liga ist es stets der Chilene Claudio Bravo, der zwischen den Stangen steht. Dass der 22-jährige Deutsche im Vorrundenspiel gegen Paris nicht überzeugte, ficht Ter Stegen nicht an. “Die Vergangenheit zählt nicht, man muss nach vorne blicken”, sagt der Barca-Schlussmann.

FC Bayern in Personalnot?

Das zweite Viertelfinalspiel an diesem Mittwoch bestreiten der FC Porto und der deutsche Meister FC Bayern München. Die Portugiesen haben in dieser Champions-League-Saison noch nicht verloren. Im Achtelfinalrückspiel beeindruckte Porto mit einem 4:0 gegen den Schweizer Meister FC Basel.

Die Münchener Bayern müssen Stammpersonal ersetzen: Franck Ribéry, Bastian Schweinsteiger, David Alaba, Arjen Robben, Medhi Benatia sind verletzt – Javi Martinez ohnehin. Doch elf Spieler wird Josep Guardiola schon aufbieten können, um in Portugal – so der Plan des FCB – eine gute Grundlage für das Erreichen der Vorschlussrunde zu schaffen.