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Feiern in Vietnam zum Sieg der Kommunisten 1975

Zehntausende Vietnamesen haben in Ho-Chi-Minh-Stadt den kommunistischen Sieg im Vietnamkrieg gefeiert. Vor dem Palast, der heute

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Feiern in Vietnam zum Sieg der Kommunisten 1975

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Zehntausende Vietnamesen haben in Ho-Chi-Minh-Stadt den kommunistischen Sieg im Vietnamkrieg gefeiert. Vor
dem Palast, der heute Wiedervereinigungspalast heißt, nahmen Regierungs- und Parteiführung eine Militärparade ab.

Die Menschen zogen am frühen Morgen unter sengender Hitze Fähnchen schwingend an der Tribüne vorbei. Von dort winkten Parteichef Nguyen Phu Trong, Präsident Truong Tan Sang und Regierungschef Nguyen Tan Dung. Die Straßen waren mit Siegesbannern geschmückt.

Vor genau 40 Jahren, am 30. April 1975, waren Panzer aus dem Norden des Landes durch die eisernen Gitter des damaligen Präsidentenpalastes gerollt. Die letzten Amerikaner waren kurz zuvor mit Hubschraubern aus dem damaligen Saigon geflohen. Vietnam vertrieb erst die französischen Kolonialherren, dann die USA. Der Einmarsch in Saigon markierte das Ende von mehr als 20 Jahren Krieg. 58.000 amerikanische Soldaten fielen in dem Kampf. Die Schätzungen über vietnamesische Opfer unter Kämpfern und Zivilisten liegen zwischen einer und drei Millionen. In den USA formierte sich eine massive Antikriegsbewegung.

Auch heute haben die USA auf ihrem Territorium noch mit den Folgen des Vietnamkriegs zu kämpfen. Ihre Veteranen sind oft am Rande der Gesellschaft und sind mit der Erinnerung an die traumatischen Erlebnisse von damals nicht fertig geworden.