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Helden von damals: der Tag der russischen Veteranen

Bei den Feierlichkeiten in Moskau und anderen russischen Städten stehen sie im Mittelpunkt: die Veteranen des “Großen vaterländischen Krieges”, wie

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Helden von damals: der Tag der russischen Veteranen

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Bei den Feierlichkeiten in Moskau und anderen russischen Städten stehen sie im Mittelpunkt: die Veteranen des “Großen vaterländischen Krieges”, wie die Russen den Zweiten Weltkrieg nennen. Sie sind das Fenster zur Vergangenheit, sie sind Zeitzeugen des Kriegsgrauens., so auch der 87-jährige Ivan Baranow: “Wir sind mit all diesen Schwierigkeiten fertiggeworden. Wir haben gesiegt, haben unseren Staat wiederaufgebaut, haben Ordnung im Land geschaffen. Was danach kam – eine schwierige Angelegenheit. Wie könnte ich also nicht glücklich sein?”

Sein Kamerad, der 86-jährige Stanislaw Petrakow, weiß die Aufmerksamkeit, die ihm anlässlich der Feierlichkeiten zuteil wird, zu schätzen: “Wissen Sie, am meisten schmerzt einen Veteranen das Vergessensein. Ich bin 86 Jahre alt und habe mich erst vor eineinhalb Jahren zur Ruhe gesetzt. Wenn lange Zeit kein Anruf von meinen Kameraden kommt oder von den Organisationen, für die ich zuletzt gearbeitet habe, dann beginne ich zu leiden.”

Auch Staatspräsident Wladimir Putin marschierte bei dieser Parade am Nachmittag des 9. Mai mit durch Moskau. Wie viele andere Russen hielt auch er ein Bild eines Familienangehörigen in der Hand.Immer wieder waren in der Menge auch Bilder des sowjetischen Diktators Josef Stalin zu erkennen, der das Land bis zum Jahr 1953 mit eiserner Hand regiert hatte.