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Ende der Luftangriffe im Jemen? Huthi-Rebellen stimmen Feuerpause zu

In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist ein Kamerateam der Nachrichtenagentur AP von einem Luftangriff der saudisch geführten arabischen

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Ende der Luftangriffe im Jemen? Huthi-Rebellen stimmen Feuerpause zu

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In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist ein Kamerateam der Nachrichtenagentur AP von einem Luftangriff der saudisch geführten arabischen Militärkoalition überrascht worden.

Meinung

"Der saudische König wird uns noch lange heimsuchen"

Ziel der Attacke war ein Anwesen des früheren jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih.

Er war Vorgänger des ins Ausland geflohenen amtierenden Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi und gilt als Unterstützer der Huthi-Rebellen.

Die seit Ende März anhaltende Luftoffensive gegen die mutmaßlich vom Iran unterstützten Huthis und mit ihnen verbündete Milizen dürfte am Dienstagabend ein vorläufiges Ende finden.

Die Huthis stimmten einer von Saudi-Arabien angebotenen “humanitären Feuerpause” zu, die fünf Tage gelten soll.

Ziel ist die Versorgung der notleidenden Zivilbevölkerung mit überlebenswichtigen Hilfslieferungen.

Auch bei der jüngsten Bombardierung des Präsidentenanwesens in Sanaa gab es zivile Opfer, so ein Augenzeuge:

“Es waren drei Luftschläge während der Morgengebete und dadurch sind Zivilisten getroffen worden, die Verletzten sind Zivilisten. Sie haben keine Gnade gezeigt und auch nicht Gottes Gnade walten lassen. Der saudische König wird uns noch lange heimsuchen.”

Ex-Präsident Salih blieb bei der Bombardierung seiner Residenz unverletzt. Salih herrschte 34 Jahre im Jemen. 2012 trat er zugunsten Hadis
zurück, nachdem Massenproteste gegen seine Herrschaft trotz der blutigen Unterdrückung durch die Sicherheitskräfte nicht nachgelassen hatten.