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Ewige Studenten und gewählte Rektoren - Professoren gegen Bildungsreform in Griechenland

Hunderte Lehrer, Professoren und Studenten haben in Athen vor dem Parlament gegen eine geplante Bildungsreform der Regierung von Alexis Tsipras

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Ewige Studenten und gewählte Rektoren - Professoren gegen Bildungsreform in Griechenland

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Hunderte Lehrer, Professoren und Studenten haben in Athen vor dem Parlament gegen eine geplante Bildungsreform der Regierung von Alexis Tsipras protestiert.
Die von der linken Syriza dominierte Regierung will die Prüfungen reformieren, Langzeitstudenten sollen zurück an die Unis dürfen und Rektoren teilweise von den Studenten gewählt werden – sehr zum Ärger viele Professoren.

“Das ist der Grexit des griechischen aus dem europäischen Bildungssystem”, klagt ein emeritierter Professor der Universität Athen. “Ich weiß wirklich nicht, welche Botschaft wir an die Europäer senden mit dieser Reform oder Anti-Reform.”

“Die besten Studenten werden damit total entmutigt, sich weiter zu bilden”, glaubt der Oppositionspolitiker und ehemalige Rektor der Universität Athen, Theodoros Fortsakis. “Und bei den Wahlen wird es ein Geschacher um Rektorenposten an Universitäten und Schulen geben.”

Ende 2014 vor den Neuwahlen, hatten tausende Studenten gegen eine Bildungsreform der konservativen Vorgängerregierung protestiert. Diesmal sind es überwiegend Professoren.

Euronews-Reporter Akis Tatsis: “Die Demonstranten werfen der Regierung vor, das griechische Bildungssystem mit der angestrebten Reform um 40 Jahre zurückzuwerfen.”