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Zeitenwende: Spanien vor Ende des Zwei-Parteien-Systems

Spanien steht vor einer Zeitenwende. Die Regional- und Kommunalwahlen am Sonntag dürften das politische System des Landes nachhaltig verändern. Der

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Zeitenwende: Spanien vor Ende des Zwei-Parteien-Systems

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Spanien steht vor einer Zeitenwende. Die Regional- und Kommunalwahlen am Sonntag dürften das politische System des Landes nachhaltig verändern.

Der Grund: Der Erfolg der Protestparteien, der linken Podemos und der konservativen Ciudadanos. Beide kommen in den Umfragen jeweils auf rund 20 Prozent der Stimmen. Sollten sie bei der Abstimmung ähnlich erfolgreich abschneiden, wäre das das Ende des Zwei-Parteien-Systems der vergangenen vierzig Jahre.

Die Macht teilten sich bislang abwechselnd die konservative Volkspartei von Ministerpräsident Mariano Rajoy und die Sozialisten. Die Beiden könnten die großen Verlierer der Abstimmung am Sonntag sein.

Die Wahl wird auch als Generalprobe für die Parlamentswahl im November angesehen. Rajoys konservative Volkspartei verfügt derzeit über eine satte Mehrheit im Parlament.

Unser Korrespondent erklärt, fünfzig Prozent der Wähler seien noch immer unentschieden. Die Abstimmung führe bei vielen zu einem echten Nachdenken. Die regierenden Konservativen könnten in vielen Kommunen und Regionen auf dem Rückzug sein.