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New York: Suche nach geflohenen Schwerverbrechern hält an

Über eine Woche nach dem Ausbruch zweier Gefängnisinsassen im US-Bundesstaat New York fahndet ein Großaufgebot der Polizei weiterhin nach den

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New York: Suche nach geflohenen Schwerverbrechern hält an

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Über eine Woche nach dem Ausbruch zweier Gefängnisinsassen im US-Bundesstaat New York fahndet ein Großaufgebot der Polizei weiterhin nach den verurteilten Mördern. Die Suche konzentriert sich laut Polizei auf ein etwa 13 Quadratkilometer großes Gebiet östlich der Haftanstalt in Dannemora. Es gebe Hinweise, dass sich die Männer noch in der Gegend befinden.

Meinung

Man hat Angst, dass so einer, der nichts zu verlieren hat, zu einem ins Haus kommt.

Die in dem Gebiet liegende Kleinstadt Cadyville befindet sich im Ausnahmezustand. Bewohner sollen sofort die Polizei rufen, wenn sie die Entflohenen sehen. “Wenn ich was sehe, weiß ich, was ich zu tun habe”, so John St. Germain aus Cadyville, der einen Fluss mit dem Fernglas beobachtet.

Shelly St. Denis macht sich Sorgen: “Wir sind praktisch schon die ganze letzte Woche in unseren eigenen Häusern gefangen. Das ist unheimlich, man weiß einfach nicht, was passieren kann. Diese Menschen haben ja nichts zu verlieren. Man hat Angst, dass so einer, der nichts zu verlieren hat, zu einem ins Haus kommt.”

Die Gesuchten Richard Matt und David Sweat gelten als extrem gefährlich. Sie saßen in der Clinton Correction Facility lebenslange Haftstrafen ab. Eine Gefängnisangestellte, die den beiden geholfen haben soll, wurde verhaftet. Die Flucht war offenbar gut vorbereitet. Die Männer durchbrach die Stahlmauern in ihren Zellen mit elektrischen Werkzeugen und flüchteten dann durch die Kanalisation – nicht ohne einen Abschiedsgruß zu hinterlassen. “Habt einen schönen Tag”, stand auf einem Zettel, den sie am Kanalrohr hinterließen.