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Flüchtlinge, EU-Beitritt: Merkel sagt Hilfe für den Balkan zu

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Albanien und Serbien zugesichert, dass es keine unnötige Verzögerung der Beitrittsanträge geben soll

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Flüchtlinge, EU-Beitritt: Merkel sagt Hilfe für den Balkan zu

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Albanien und Serbien zugesichert, dass es keine unnötige Verzögerung der Beitrittsanträge geben soll. In Tirana – der ersten Station ihrer zweitägigen Balkanreise – sprach sie mit dem albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama über den europäischen Integrationsprozess und wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Es sei im Interesse der EU, dass sich die Region stabil entwickele, betonte Merkel nach einem Gespräch mit dem serbischen Ministerpräsidenten Aleksander Vucic in Belgrad. Wie in Athen, steht man in Belgrad vor leeren Staatskassen. Vucic unterstrich jedoch, dass er in seinem Land Sparanstrengungen durchsetze, um so die Bedingungen für einen EU-Beitritt zu erfüllen: “Wir haben uns für harte Sparmaßnahmen entschieden, weil man mit einfachen Lösungen keine guten Resultate erreicht. Griechenland ist unser Freund aber die wirtschaftlichen Maßnahmen, der wirtschaftliche Weg, den wir gewählt haben ist ein Anderer”.

Angesichts des stark anwachsenden Flüchtlingszustroms über den Balkan hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den betroffenen Ländern Unterstützung zugesagt. Derzeit kommen täglich Schätzungen zufolge rund 1000 Flüchtlinge vor allem aus dem Bürgerkriegsland Syrien nach Serbien, das als Transitland gilt.