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Olympiasieger Sebastian Coe ist neuer IAAF Präsident

Der Brite Sebastian Coe ist auf dem Kongress des Leichtathletik-Weltverbandes in Peking zum neuen IAAF-Präsidenten gewählt worden. Der frühere

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Olympiasieger Sebastian Coe ist neuer IAAF Präsident

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Der Brite Sebastian Coe ist auf dem Kongress des Leichtathletik-Weltverbandes in Peking zum neuen IAAF-Präsidenten gewählt worden. Der frühere Weltklasseathlet folgt Lamine Diack. Der 82-jährige Senegalese führte den Verband 16 Jahre.

“Ich schäme mich nicht zu sagen, dass die Leichtathletik die Sportart Nummer eins ist. Und ich bin absolut begeistert jetzt Präsident der Sportart Nummer eins zu sein.

Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um dafür zu sorgen, dass unser Sport die Werte, die starken Hinterlassenschaften und die sehr sehr solide Basis die Präsident Diack geschaffen hat aufrecht erhält.”

Der 58 Jahre alte Engländer setzte sich auf dem Kongress in Peking
mit einer deutlicher Mehrheit von 115:92 Stimmen gegen den Ukrainer Sergej Bubka durch.

Der Chef des britischen Nationalen Olympischen Komitees war
1980 und 1984 Olympiasieger über 1500 Meter und hielt 16 Jahre lang den 800-Meter-Weltrekord.

Der neue Verbandschef will die olympische Kernsportart mit zahlreichen Reformprojekten wieder attraktiver und moderner machen. Priorität hat dabei der Kampf gegen Doping. Jüngste Veröffentlichungen über mögliche Manipulationen hatten das Leichtathletik-Image erneut beschädigt.

So wurde in einer ARD-Dokumentation der Vorwurf erhoben, der Veband habe möglicherweise Blutdoping-Fälle verschwiegen.

Lord Coe hatte als OK-Chef der Olympischen Spiele 2012 in seiner Heimatstadt London eine überzeugende Arbeit geleistet.
Der eloquente und smarte Weltklasse Athlket wrd von vielen als Hoffnungsträger gesehen.

Das Präsidentenamt öffnet dem gebürtigen Londoner auch die Tür zum Internationalen Olympischen Komitee. Um den Leichtathletik Verband zu reformieren, wird Coe aber wie einst auch, vorneweg laufen müssen.