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Mazedonien: Hartes Vorgehen gegen Flüchtlinge

An der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien spitzt sich die Flüchtlingskrise weiter zu: Mazedonien setzt in Gevgelija Spezialkräfte ein, um

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Mazedonien: Hartes Vorgehen gegen Flüchtlinge

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An der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien spitzt sich die Flüchtlingskrise weiter zu: Mazedonien setzt in Gevgelija Spezialkräfte ein, um die Menschen am Grenzübertritt zu hindern. “Sie haben auf uns geschossen”, so dieser Mann. Berichten zufolge ging die Polizei auch mit Tränengas gegen Flüchtlinge vor.

Viele Flüchtlinge versuchen über Mazedonien und die sogenannte Balkanroute auf dem Landweg nach Ungarn und damit in die EU zu kommen. Die Behörden hatten angekündigt, illegale Einwanderung auf ein Minimum reduzieren zu wollen, offizielle Grenzübergänge sollen offen bleiben. Am Donnerstag wurde der Notstand erklärt – damit ist auch das Militär im Einsatz.

Vor Beginn der verstärkten Absicherung der Grenze sollen täglich zwischen 1500 und 2000 Menschen über die griechisch-mazedonische Grenze gekommen sein. Auf der griechischen Seite vor Gevgelija harren mehrere Tausend Flüchtlinge aus.