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Astronauten-Akademie: Der Weltraum geht an die Substanz

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Astronauten-Akademie: Der Weltraum geht an die Substanz

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In der Astronauten-Akademie erfahren wir diesmal, wie sich ein Aufenthalt im Weltall auf die Gesundheit auswirkt. Volker Damann, der Leiter der

In der Astronauten-Akademie erfahren wir diesmal, wie sich ein Aufenthalt im Weltall auf die Gesundheit auswirkt.

Meinung

Schwerelosigkeit sieht toll aus und macht Spaß, aber sie hat auch Nachteile

Volker Damann, der Leiter der Raumfahrtmedizin, betreut die Astronauten auch nach ihrer Rückkehr aus dem Weltall. Er erzählt: “Das Programm nach der Reise ins All dauert 21 Tage, ungefähr drei Wochen. Es ist eine sehr vollgepackte Zeit, während der die Medizin absoluten Vorrang hat.”

Damann weiß, was die Schwerelosigkeit dem Körper abverlangt: “Schwerelosigkeit sieht toll aus und macht Spaß, aber sie hat auch Nachteile. Der Herzmuskel muss das Blut nicht mehr nach oben ins Gehirn pumpen. Wie jeder andere Muskel in unserem Körper bildet er sich zurück, wenn er nicht mehr so viel gefördert wird.”

Für die Astronauten bedeutet das viel Arbeit: “Sie müssen alles neu erlernen, wenn sie auf die Erde zurückkommen. Was das Gehirn in der Schwerelosigkeit neu programmiert hat, müssen sie jetzt wieder umprogrammieren,” so Damann.