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Vor Papstbesuch: Kuba begnadigt mehr als 3500 Gefangene

Die kubanische Regierung hat mehr als 3500 Gefangene begnadigt. Das berichtet Granma, die offizielle Zeitung des Zentralkomitees der Kommunistischen

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Vor Papstbesuch: Kuba begnadigt mehr als 3500 Gefangene

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Die kubanische Regierung hat mehr als 3500 Gefangene begnadigt. Das berichtet Granma, die offizielle Zeitung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas.

Die Gefängnisinsassen sollen demnach innerhalb der nächsten 72 Stunden freigelassen werden. Die Entscheidung sei eine Geste des guten Willens im Vorfeld des Papstbesuchs.

Franziskus hält sich vom 19. bis 22. September auf der Karibikinsel auf.

Er hatte Kubas Staatschef Raúl Castro im Mai im Vatikan zu einer Privataudienz empfangen. Der Pontifex spielte bei der historischen Annäherung zwischen den USA und Kuba als Vermittler eine entscheidende Rolle.

Die Verbesserung der Beziehungen zwischen dem kommunistischen Kuba und dem Vatikan ist dagegen das Werk des Erzbischofs von Havanna, Jaime Ortega. Er steht in engem Kontakt mit dem kubanischen Präsidenten, zudem ist er ein enger Verbündeter des Papstes. Beide arbeiteten jahrelang im lateinamerikanischen Bischofsrat zusammen.