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Nahost-Quartett berät in Wien zu neuer Gewalt zwischen Israelis und Palästinenser

Neben der Außenminister-Konferenz zu Syrien wird heute auch das Nahost-Quartett aus USA, Russland, Europäischer Union und UN in Wien zusammenkommen

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Nahost-Quartett berät in Wien zu neuer Gewalt zwischen Israelis und Palästinenser

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Neben der Außenminister-Konferenz zu Syrien wird heute auch das Nahost-Quartett aus USA, Russland, Europäischer Union und UN in Wien zusammenkommen. Anlass ist die jüngste Gewaltwelle zwischen Israelis und Palästinensern. Seit Monatsbeginn sind bei Anschlägen und Auseinandersetzungen mehr als 60 Israelis und Palästinenser getötet worden. Netanjahu sei in Berlin aufgefordert worden, weitere Gewalt zu verhindern und Leadership zu zeigen, erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini: “Wir haben konkrete Maßnahmen besprochen, um die Situation vor Ort zu deeskalieren und den Status quo in den Heiligen Stätten sicherzustellen. Ich habe von ihm eine klare Zusage, dass er den Status quo in den Heiligen Stätten garantiert”.

Ein Streit um Besuchs- und Gebetsrechte auf dem Tempelberg, wo die muslimischen Heiligtümer – der Felsendom und die Al-Aksa-Moschee – stehen, gilt mit als Auslöser der jüngsten Welle der Gewalt.

In Zusammenhang mit dem Lynchmord an einem Eritreer sind am Donnerstag vier Verdächtige vor einem Gericht in Be’er Scheva erschienen. Aufgebrachte israelische Passanten hatten ihn für einen Attentäter gehalten und auf ihn eingeschlagen und getreten, als er bereits wehrlos am Boden lag. Später starb er im Krankenhaus an seinen Verletzungen.

Am Montag trifft sich Mogherini mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.