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Erdbeben am Hindukusch fordert Hunderte Tote

Nach dem schweren Erdbeben in der Hindukusch-Region setzen Helfer die Suche nach Opfern fort. Bisher wurden in Pakistan und Afghanistan mindestens

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Erdbeben am Hindukusch fordert Hunderte Tote

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Nach dem schweren Erdbeben in der Hindukusch-Region setzen Helfer die Suche nach Opfern fort. Bisher wurden in Pakistan und Afghanistan mindestens 200 Tote geborgen. Durch die Erdstöße brachen Kommunikationsverbindungen und Stromnetze in Teilen Pakistans, Afghanistans und Nordindiens zusammen, Häuser stürzten ein, Straßen wurden blockiert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7,5 lag in der dünn besiedelten Bergregion Badachschan im Nordosten Afghanistans, rund 250 Kilometer von Kabul entfernt. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon versprach den betroffenen Regionen die Hilfe der Vereinten Nationen.

Mohammed Musharraf hat das Beben zu hause im pakistanischen Peshawar erlebt: “Die Kinder hatten Angst. Ein Verwandter rief mich an und sagte, dass Haus meines Bruders sei gerade zusammenstürzt. Als ich ankam haben sich bereits Menschen um die Verletzten gekümmert.”

Die Erschütterungen waren bis in die indische Hauptstadt Neu Delhi und in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu zu spüren. Fast auf den Tag genau vor einem halben Jahr, am 25. April, hatte ein großes “Erdbeben der Stärke 7,8“http://de.euronews.com/nocomment/2015/05/26/nepal-ein-monat-nach-dem-beben/ Nepal und Teile seiner Nachbarstaaten erschüttert und rund 9000 Menschen das Leben gekostet.