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Zentralafrikanische Republik: Hunderte fliehen aus Bangui

In der Zentralafrikanischen Republik will die Gewalt zwischen Muslimen und Christen nicht aufhören. Hunderte Menschen flohen aus der Hauptstadt

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Zentralafrikanische Republik: Hunderte fliehen aus Bangui

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In der Zentralafrikanischen Republik will die Gewalt zwischen Muslimen und Christen nicht aufhören. Hunderte Menschen flohen aus der Hauptstadt Bangui, nachdem am Wochenende muslimische Kämpfer fast ein Dutzend Menschen in christlichen Vierteln verletzten und einem Mann die Kehle durchschnitten. Eugene Gazalima ist Vorstand im Viertel Fatima der Hauptstadt Bangui. Auch sein Viertel war von der Gewalt betroffen. Er sagt: “Hier haben alle Waffen. Die Muslime haben alle Waffen. Sie gehen in ein Viertel und töten. Und es wird hier nicht einmal im Radio darüber berichtet.”

Nach bisheriger Planung wird Papst Franziskus Ende November bei seinem Afrika-Besuch auch in die Zentralafrikanische Republik reisen. Als Zeichen der besonderen Nähe der ganzen Kirche zu dieser gequälten Nation beabsichtige er, am 29. November die Heilige Tür der Kathedrale von Bangui zu öffnen, sagte Franziskus. Er hoffe, dass er die Reise dorthin verwirklichen könne. Der Papst appellierte an die beteiligten Seiten, dass dem Zyklus der Gewalt ein Ende gesetzt werde.