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Kein Keystone XL: Obama verkündet Aus für Ölpipeline

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Kein Keystone XL: Obama verkündet Aus für Ölpipeline

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US-Präsident Barack Obama hat den Bau der umstrittenen kanadisch-amerikanischen Öl-Pipeline Keystone XL endgültig abgelehnt.

Unterstützer des 1900 Kilometer langen Projekts hatten auf bis zu 40.000 neue Jobs gehofft.

Obama erklärte im Weißen Haus:

“Außenminister John Kerry hat mich nach intensiver Öffentlichkeitsarbeit und Beratungen mit anderen Behörden darüber informiert, dass das Außenministerium die Keystone XL-Pipeline ablehnt, weil ihr Bau nicht dem nationalen Interesse dient. Damit bin ich einverstanden.”


Die Keystone-XL-Anlage sollte westlich der bestehenden Keystone-Röhre von der kanadischen Provinz Alberta in den US-Staat Nebraska führen.

Täglich hätten bis zu 830.000 Barrel Öl an die Golfküste in Texas gepumpt werden können.

Obama sagte, die USA hätten sich bereits wesentlich weniger abhängig von Öl aus den Golfstaaten gemacht und man produziere mehr Öl, als importiert werde.

Die Entscheidung über die Baugenehmigung lag beim Außenministerium, weil die geplante Strecke die US-Grenze überquert.

Umweltschützer waren seit Beginn des Streits vor rund sechs Jahren strikt gegen das Projekt. Sie warnten vor dem Ausstoß von Treibhausgasen und Lecks in der Leitung.