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Putin ordnet militärische Zusammenarbeit mit Frankreich an

Russland geht von Terroranschlag als Ursache für den Absturz eines russischen Passagierflugzeug auf dem Sinai aus. Trotzdem gibt es derzeit keine Kooperation zwischen Russland und USA gegen IS-Miliz i

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Russlands Präsident Wladimit Putin hat die russischen Marine im Mittelmeer angewiesen, das französische Militär wie Verbündete zu behandeln. Das meldet die Nachrichtenagentur Tass.

Vor der syrischen Küste wird derzeit die Ankunft eines französischen Flugzeugträgers erwartet. Paris verdreifacht damit die Zahl seiner verfügbaren Kampfjets in der Region um die Luftangriffe auf IS-Stellungen noch einmal zu intensivieren. Grund sind die Terroranschläge von Paris.

Unterdessen intensivierte auch Russland seine Luftangriffe auf Stellungen der IS-Miliz in Syrien. Russische Marineschiffe im Kaspischen Meer feuerten zudem mehrere Marschflugkörper in Richtung Syrien ab.

Russland sieht sich ebenfalls als Ziel des IS-Terrors. Moskau geht inzwischen davon aus, dass ein Bombenanschlag für den Absturz eines russischen Ferienjets auf dem Sinai verantwortlich war, bei dem 224 Passagiere starben. Zu dem Anschlag hatte ein lokaler IS-Ableger bekannt.

Die USA bestätigten die russischen Luftschläge in Syrien. Man sei vom russischen Militär gemäß dem vereinbarte Luftsicherheitsprotokoll informiert worden. Eine Zusammenarbeit Russlands und der USA in Syrien gebe es de facto aber auch weiterhin nicht, so eine Quelle im Pentagon.