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NASA-Satellit zeigt CO2-Ausstoß weltweit

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Von Euronews
NASA-Satellit zeigt CO2-Ausstoß weltweit

<p>Mit Satellitenaufnahmen etwa von der Ausbreitung des Wetterphänomens El Nino über dem Pazifik und anderen Methoden will die US-Raumfahrtbehörde <span class="caps">NASA</span> ihre Klimaforschung ausweiten.</p> <p>Kurz vor dem Beginn des Pariser Klimagipfels am 30. November spricht die <span class="caps">NASA</span> von neuen Ansätzen, den wachsenden Ausstoß bedrohlicher Klimagase in die Athmosphäre weltweit zu messen und auch vorherzusagen. </p> <p>Geophysikerin Anny Cazenave vom Institut <span class="caps">LEGOS</span>-<span class="caps">CNES</span> in Toulouse:</p> <p>“Wir haben eine Menge Beweise dafür, dass sich das Klima verändert. Die Temperaturen steigen, Eis schmilzt, das Meer erwärmt sich und die Pegel steigen. Das sind eindeutige Indizien. Und die Zukunft wird sehr davon abhängen, was wir Menschen beschließen, in den kommenden Jahren zu tun. Ich denke, dass der Klimagipfel COP21 in Paris eine ganz entscheidende Bedeutung hat. “</p> <p>Seit kurzem stehen der <span class="caps">NASA</span> erstmals Ein-Jahres-Daten des neuen <span class="caps">NASA</span>-Klimasatelliten <span class="caps">OCO</span>-2 zur Verfügung, der weltweit den Kohlendioxidkonzentration sichtbar macht. </p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="en"><p lang="en" dir="ltr">What's our new header pic? It's a supercomputer simulation showing 2 atmospheric CO2 sources <a href="https://t.co/hUcaTQe8bS">https://t.co/hUcaTQe8bS</a> <a href="https://t.co/jGAgD59MiZ">pic.twitter.com/jGAgD59MiZ</a></p>— <span class="caps">NASA</span> (@NASA) <a href="https://twitter.com/NASA/status/667035191920230400">November 18, 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Im Durchschnitt verbleibe laut Umweltexperten ungefähr die Hälfte des vom Menschen ausgestoßenen C02 in der Atmosphäre.</p> <p>Umweltschützer wie Wladimir Chubrow, Chef des Greenpeace-Energieprogramms Russland, nehmen die Konzerne in die Pflicht:</p> <p>“Die Hauptprobleme liegen in der Trägheit und dem Lobbyismus innerhalb der traditionellen Energieindustrie. Die will ihre Geldströme natürlich nicht teilen sondern den Status quo beibehalten. Selbstverständlich haben weder erneuerbare Energien noch energiesparende Technologien eine Chance in naher Zukunft.”</p> <p>Laut der <span class="caps">NASA</span> wird 2015 weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880 werden. Umso dringlicher fordern Klimawissenschaftler entschlossene Aktionen von der Pariser Konferenz.</p>