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Thanksgiving in den USA: Obama "berührt" von Hilfsangeboten für syrische Flüchtlinge

US-Präsident Barack Obama und seine Familie haben zu Thanksgiving das traditionelle Festtagsmahl an Obdachlose und Veteranen ausgegeben. In einem

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Thanksgiving in den USA: Obama "berührt" von Hilfsangeboten für syrische Flüchtlinge

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US-Präsident Barack Obama und seine Familie haben zu Thanksgiving das traditionelle Festtagsmahl an Obdachlose und Veteranen ausgegeben. In einem Washingtoner Obdachlosenzentrum verteilten sie den Truthahnbraten an eine lange Reihe Bedürftiger.

Nicht im Topf landeten dieses Jahr die beiden Truthähne Abe und Honest, die Obama zuvor im Weißen Haus begnadigt hatte – auch das ist inzwischen eine Tradition. Thanksgiving gilt vielen Menschen in den USA als der wichtigste Feiertag des Jahres, noch wichtiger als Weihnachten.

Den Ursprung des Thanksgiving-Festes führen viele Amerikaner auf ein gemeinsames Erntedankfest einer Pilgergruppe mit indigenen Einwohnern zurück, ohne die die Pilger den Winter nicht überlebt hätten.

“Im Jahr 1620 kam eine Gruppe Pilger auf diesen Kontinent. Es waren Flüchtlinge, die vor Verfolgung und Gewalt in ihrem Heimatland flohen”, sagte Obama in einer Fernsehbotschaft. “Fast 400 Jahre später sind sie ein Teil unserer amerikanischen Geschichte. Und wir gedenken der Frauen und Männer, die ihnen halfen, als sie es nötig hatten. Ich persönlich bin berührt von der Großherzigkeit der Amerikaner, die mir in den vergangenen Wochen geschrieben haben, um in ihren Wohnungen einen Platz für Flüchlinge anzubieten, die vor der Brutalität der IS-Miliz fliehen.”

Die USA zögern bei der Aufnahme von syrischen Flüchtlingen, die Zahlen waren bisher sehr gering. Im September kündigte Obama die Aufnahme von 10.000 Syrern an. Auch dagegen regt sich Widerstand.