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"Daddy" von Psy, im Stil von "Gangnam Style"

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"Daddy" von Psy, im Stil von "Gangnam Style"

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“Daddy” heißt der neue Song des südkoreanischen Hitmachers Psy, der vor drei Jahren mit Gangnam Style Download-Rekorde brach und die Tanzflächen auf

“Daddy” heißt der neue Song des südkoreanischen Hitmachers Psy, der vor drei Jahren mit Gangnam Style Download-Rekorde brach und die Tanzflächen auf allen Kontinenten eroberte. Bei der neuen Single setzt der 37-Jährige wieder auf eine bunte Stilmischung und ein skurriles Begleitvideo (mit einem sich ständig wandelnden Psy von der Wiege bis zum Tattergreis). Englisch oder koreanisch lautete die große Frage?

Psy: “Die Sache ist Folgende, ich spreche zwar Englisch, kann aber nicht so gute Songtexte schreiben, wie auf Koreanisch. Also haben ich nach einem Mittelweg gesucht, der auf der SIngle ‘Daddy’ zu hören ist. Halb Englisch, halb Koreanisch. Das ist der Kompromiss, den ich gefunden habe.”

Der Song stammt von der brandneuen Scheibe namens “Chiljip Psy-Da”, was so viel wie: “Dies ist Psys siebtes Album” bedeutet. Darauf sind einige bekannte Größen aus dem Musikgeschäft zu hören, die Psy auf seinen Konzertreisen rund um den Globus kennenlernte, allen voran will.i.am und Ed Sheeran.

Psy: “Ich traf will.i.am 2013 auf dem Sommer Festival eines britischen Radiosenders im Wembley Stadion. Und ich schlug ihm einen Pumasi, einen Tauschhandel vor. Du singst meinen Song und ich singe Deinen. Und so haben wir das gemacht.

Als Ed Sheeran das Lied ‘Sing’ herausbrachte, sprach er in vielen Interviews über mich und erzählte, wie inspirierend es war, mit mir in der Karaoke Bar. Mir gefiel sein Song sehr gut, außerdem hatte er das Motiv bei mir abgehört. Ich sagte mir, vielleicht kann ich ihm antworten, indem ich seinen Song neu abmische, und das habe ich dann auch gemacht.”

Der Megahit “Gangnam Style” wurde bis heute mehr als 2,4 Milliarden mal auf Youtube angeklickt, das Video vielfach nachgeahmt und parodiert, beispielsweise vom chinesischen Künstler Ai Weiwei aus Protest gegen die Zensur im Internet.

Bevor “Daddy” solche Rekordzahlen erreicht, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Also, Ohren zu und durch!