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Erste Bundeswehr-Maschinen auf dem Weg nach Syrien

Die ersten Bundeswehr-Flugzeuge haben sich auf den Weg zum geplanten Antiterror-Einsatz in Syrien gemacht. Zwei Tornado-Jets und zwei

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Erste Bundeswehr-Maschinen auf dem Weg nach Syrien

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Die ersten Bundeswehr-Flugzeuge haben sich auf den Weg zum geplanten Antiterror-Einsatz in Syrien gemacht. Zwei Tornado-Jets und zwei Airbus-Maschinen starteten von Jagel in Schleswig-Holstein und vom Stützpunkt Köln/Bonn aus. Sie flogen im Verband nach Incirlik in der Türkei, von wo aus sie dann im syrischen Luftraum operieren werden.

Sechs “Tornados” sollen insgesamt eingesetzt werden. Die Maschinen sind mit optischen und Wärmebild-Kameras ausgestattet und sollen Aufnahmen für gezielte Angriffe gegen die IS-Miliz liefern.

Eine der beiden Airbus-Maschinen brachte ein Vorauskommando von rund 40 Soldaten und Geräten nach Incirlik. Die andere, ein Tankflugzeug, soll Maschinen verbündeter Streitkräfte in der Luft betanken.

Der Bundestag hatte vergangene Woche die Entsendung von maximal 1200 Soldaten beschlossen, die aber nicht alle auf einmal eingesetzt werden.

Der Einsatz in Syrien ist politisch und rechtlich umstritten.

Zum deutschen Beitrag gehört auch die Fregatte “Augsburg” . Sie ist bereits im Einsatz und hat sich einem multinationalen Verband um den französischen Flugzeugträger “Charles de Gaulle” angeschlossen.