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Pro-Klima-Aktionen in Paris: "Die Grundidee dieser Demonstration ist interessant"

Der Schlusstag der Weltklimakonferenz ist in Paris von mehreren Demonstrationen begleitet worden. In der Nähe der Champs-Élysées symbolisierten

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Pro-Klima-Aktionen in Paris: "Die Grundidee dieser Demonstration ist interessant"

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Der Schlusstag der Weltklimakonferenz ist in Paris von mehreren Demonstrationen begleitet worden. In der Nähe der Champs-Élysées symbolisierten Umweltaktivisten rote, nicht zu überschreitende Linien, die den Delegationen der 196 Teilnehmerländer galten.

Meinung

Ich bin zum beten und meditieren hier

Insgesamt rechnete die Polizei mit 15.000 Demonstranten. Der Präfekt von Paris erklärte, gegen Ausschreitungen werde man konsequent vorgehen.

Die meisten Demonstranten – wie Romain Mezou – waren aus friedlichen Gründen angereist:

“Ich bin hierhergekommen, um für mehr Klimagerechtigkeit einzutreten. Und die Grundidee dieser Demonstration ist interessant. Mit der Illustrierung der roten Linie, die von den Nationen nicht überschritten werden darf.”

Die Britin Lauren hob sich von der Masse der Demonstranten etwas ab:

“Ich bin zum beten und meditieren hier. Für unseren Planeten, für die Menschen, die keine Stimme haben, und für die Tiere.”

Zu den Protestaktionen hatten mehrere Umweltschutzorganisationen aufgerufen. Die größte Demonstration wurde in der Nähe des Eiffelturms erwartet. Rund 2000 Sicherheitskräfte waren im Einsatz.

Die zuständige Pariser Behörde hatte die Demonstrationen trotz des herrschenden Ausnahmezustands nach den Attentaten vom 13. November genehmigt. Die Demonstranten gedachten der 130 Todesopfer mit einer Schweigeminute.

Bereits im Vorfeld des Klimagipfels wurden 6,2 Millionen Unterschriften von Menschen gesammelt, die eine ehrgeizige Pariser Klimavereinbarung forderten.