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Mobile World Congress: Zuckerberg wirbt für umstrittene Initiative

Tragbare Computersysteme, virtuelle Realitäten, Smartphones. Beim diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona haben Hersteller von Mobiltechnik

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Mobile World Congress: Zuckerberg wirbt für umstrittene Initiative

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Tragbare Computersysteme, virtuelle Realitäten, Smartphones. Beim diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona haben Hersteller von Mobiltechnik ihre neuesten Entwicklungen vorgestellt. Vor allem neue Anwendungen für immer leistungsstärkere Handys und virtuelle Realitäten stehen im Fokus des Interesses.

Ein Besucher sagte: “Man sieht im Vergleich zu den vergangenen Jahren eine klare Hinwendung zum ‘Internet der Dinge’. Die tragbaren Systeme sind auf wenige Unternehmen verteilt, auf die wichtigsten, die, die am längsten da sind. Ich persönlich interessiere mich für Produkte wie Smartphones und Anwendungen. Sie bieten keine großen Innovationen, weil sie bereits sehr weit fortgeschritten sind.”

Facebook-Chef Mark Zuckerberg machte Werbung für seine Absicht, die Menschen in Entwicklungsländern ins Internet zu bringen. Zuckerberg: “Es ist irgendwie verrückt, dass im Jahr 2016 immer noch vier Milliarden Menschen auf der Welt keinen Zugang zum Internet haben.”

Damit sich das ändert, hat Zuckerberg die Initiative Internet.org ins Leben gerufen. In diesem Jahr werde Facebook seinen ersten Satelliten zur günstigen Internet-Versorgung entlegener Gebiete in Afrika starten, so Zuckerberg. Darüber hinaus werde dafür gerade eine zweite Test-Drohne mit Antennen gebaut. Internet.org ist umstritten. Kritiker sehen dadurch zum Teil die Netzneutralität beeinträchtigt.

euronews-Reporter Claudio Rosmino: “Mobile is everything. Das ist der Slogan dieses Mobile World Congress in Barcelona. In diesem Jahr ging es mehr denn je um Smartphones. Dieses ist immer weniger ein mobiles Telefon und vielmehr ein elektronischer Allrounder, der es ermöglicht, immer und überall mit dem Alltag zu interagieren.”