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Türkei erneuert Vorwürfe gegen syrische Kurdenmiliz YPG

Die britische Regierung zeigt sich besorgt über eine Abstimmung zwischen – einerseits – den syrischen Kurden sowie – andererseits – der Regierung und

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Türkei erneuert Vorwürfe gegen syrische Kurdenmiliz YPG

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Die britische Regierung zeigt sich besorgt über eine Abstimmung zwischen – einerseits – den syrischen Kurden sowie – andererseits – der Regierung und der russischen Luftwaffe.

Vor dem Parlament sprach Außenminister Philip Hammond von beunruhigenden Beweisen für eine solche Koordinierung. Die Rolle der Kurden bei all dem sehe man mit großem Unbehagen.

Inzwischen erneuert die türkische Regierung ihre Vorwürfe gegen die Kurdenmiliz YPG in Syrien.

Die YPG erhalte Anweisungen von der türkischen Kurdenmiliz PKK, sagt Regierungschef Ahmet Davutoglu. Beim Anschlag von Ankara letzte Woche hätten beide Gruppen zusammengearbeitet.

Weiter spricht Davutoglu davon, dass Russland, Syriens Regierung, die IS-Miliz und die YPG alle zusammenarbeiten würden: Sie wollten, so sagt er, an der türkischen Grenze eine Generation von Terroristen schaffen. Das ziele darauf ab, dass die Türkei künftig eine gemeinsame Grenze mit einer Terrorgruppe haben würde, und das werde man nicht zulassen.

Für die Türkei ist die PKK eine Terrorgruppe, ebenso aber auch die YPG. Diese allerdings ist für westliche Länder ein wertvoller Verbündeter im Syrienkonflikt, als Kämpfer gegen den IS – zur großen Verärgerung der normalerweise ebenfalls verbündeten Türkei.