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Italien und Frankreich gegen nationale Alleingänge in der Flüchtlingsfrage

Sie sind in der Flüchtlingskrise gegen nationale Alleingänge in der EU: Der italienische Regierungschef Matteo Renzi und der französische Präsident

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Italien und Frankreich gegen nationale Alleingänge in der Flüchtlingsfrage

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Sie sind in der Flüchtlingskrise gegen nationale Alleingänge in der EU: Der italienische Regierungschef Matteo Renzi und der französische Präsident François Hollande haben sich dafür ausgesprochen, dass Europa seine Entscheidungen in dieser Frage gemeinsam treffe. Dabei müsse mit der Türkei zusammengearbeitet werden.

An die Regierung in Ankara gewandt sagte Renzi: “Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir mit viel Mühe in der Lage sind, eine neue Seite in den Beziehungen zwischen der Türkei und der EU aufschlagen zu können.Aber gleichzeitig sagen wir ganz klar, dass die Pressefreiheit für Frankreich und Italien von großer Bedeutung ist – und für all die Männer und Frauen, die an die Grundwerte der Europäischen Union glauben.”

Ein weiteres Thema des Treffens war der Kampf gegen den Terrorismus. Hollande betonte, dieser setze Entscheidungen auf europäischer Ebene voraus. Diese müssten allerdings auch umgesetzt werden. Er appellierte an die Mitgliedsländer, die vorhandenen Daten miteinander zu verknüpfen.

Bei dem italienisch-französischen Gipfeltreffen in Venedig standen u.a. auch der Konflikt in Syrien und die prekäre Lage in Libyen auf der Tagesordnung.

Zudem wurde ein Protokoll zur Finanzierung der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Turin und Lyon unterzeichnet.