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Michael Bloomberg steigt nicht in das US-Präsidentschaftsrennen ein

Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg wird nicht in das US-Präsidentschaftsrennen einsteigen. In einem Editorial auf der Seite

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Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg wird nicht in das US-Präsidentschaftsrennen einsteigen. In einem Editorial auf der Seite “BloombergView” seines Unternehmens, erklärte der Milliardär, dass seine Kandidatur dazu führen könne, dass Donald Trump oder Ted Cruz gewählt würden – ein Risiko, dass er nicht eingehen könne. Muslimen die Einreise zu verweigern, sei ein Angriff auf Kernwerte des Landes: religiöse Toleranz und die Trennung von Staat und Kirche. Cruz äußere sich vielleicht weniger exzessiv, sei aber genauso extremistisch.

Bloomberg hatte kürzlich erklärt, er empfinde das Niveau der Wahlkampfdebatten als “Skandal und Beleidigung der Wähler”. Das amerikanische Volk habe Besseres verdient. Deshalb denke er über eine
Kandidatur nach. Schon im Januar hatte sich Bloomberg laut New York Times über Trump geärgert. Auch zeigte er sich besorgt, dass der selbsterklärte Sozialist Bernie Sanders auf der demokratischen Seite die favorisierte Ex-Außenministerin Hillary Clinton ausstechen könnte.