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Spanien: 4.000 Tonnen Müll in den Straßen von Malaga - Stadt plant Notlösung

Wegen eines Streiks der Müllmänner stapeln sich in den Straßen der spanischen Stadt Malaga rund 4.000 Tonnen Abfall. Der Bürgermeister der Stadt

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Spanien: 4.000 Tonnen Müll in den Straßen von Malaga - Stadt plant Notlösung

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Wegen eines Streiks der Müllmänner stapeln sich in den Straßen der spanischen Stadt Malaga rund 4.000 Tonnen Abfall. Der Bürgermeister der Stadt, Francisco de la Torre, hat nun beschlossen, ein Privatunternehmen mit der Abfallbeseitigung zu beauftragen, sollte es in dem Streik zu keiner Einigung kommen. Die Müllmänner sind seit zehn Tagen im Ausstand, sie protestieren gegen Gehaltskürzungen und fordern bessere Arbeitsbedingungen.

“Wir haben in den vergangenen Tagen zwei Vorschläge gemacht”, so Manuel Belmonte, Mitglied des Betriebsrats. “Aber das Unternehmen hat diese abgelehnt und heute wurde ein Angebot vorgelegt, das inakzeptabel ist.”

Unternehmer und Einwohner fürchten, der Ausstand könnte bis zu den Osterferien dauern und Touristen abschrecken. Sie protestierten am Mittwoch vor dem Rathaus und forderten eine Lösung in dem Streit.

Malaga ist eines der wichtigsten Touristenzentren in Spanien, so verfügt die Stadt mittlerweile auch über bedeutende Kunstzentren, unter anderem hat das Centre Pompidou dort eine Außenstelle, außerdem gibt es eine Dependance des Staatlichen Russischen Kunstmuseums St. Petersburg.

Für den Abend ist eine neue Verhandlungsrunde geplant. Der Bürgermeister befürchtet mittlerweile gravierende Folgen für die Gesundheit der Einwohner. Im Falle einer Nichteinigung will er das private Unternehmen umgehend mit der Müllentsorgung beauftragen.