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USA: Georgia-Gouverneur blockiert Legalisierung einer Diskriminierung Homosexueller

29/03 01:58 CET

USA: Georgia-Gouverneur blockiert Legalisierung einer Diskriminierung Homosexueller
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Aktivisten für die Rechte Homosexueller in den USA hatten am Montag Anlass zum Jubel: Ein umstrittener Gesetzentwurf im Bundesstaat Georgia, der es religiösen Organisationen freistellt, aus Glaubensgründen gleichgeschlechtliche Trauungen oder homosexuelle Jobbewerber abzuweisen, wird nicht in Kraft treten.

Zahlreiche multinationale Konzerne, Hollywood-Studios und Dutzende Filmschaffende hatten Georgia wegen des “Free Exercise Protection Act” mit einem Boykott gedroht. Sie und andere Kritiker warnten vor einer Diskriminierung Homosexueller, während Befürworter wie die republikanische Mehrheit im Parlament Georgias auf den Schutz der Glaubensfreiheit verwiesen.

Gouverneur Nathan Deal, der selbst Republikaner ist, gab nun bekannt, dass er sein Veto gegen das Gesetz einlegen werde. Und zwar, so Deal, weil das Gesetz unnötig sei und nicht etwa, weil er etwa den Verlust von Film- und Serienproduktionen fürchte, die dem Bundesstaat geschätzt 1,5 Milliarden Euro pro Jahr bringen.

“Den Anghörigen der religiösen Gemeinden, von denen einige mich beleidigt und meinen Charakter in Frage gestellt haben, sowie den Leute aus der Wirtschaft, von denen sich einige zur Drohung haben hinreißen lassen, in unserem Bundesstaat Arbeitsplätze abzubauen, sei gesagt, dass ich mich nicht mit Beleidigungen oder Drohungen herumschubsen lasse”, sagte Deal.

Anderswo in den USA demonstrieren die Aktivsten hingegen weiter. Der Gouverneur North Carolinas unterzeichnete am vergangenen Mittwoch ein Gesetz, dass Sonderregeln für die Toilettennutzung von Transsexuellen unterbindet, wie sie einige Kommunen des Bundesstaates getroffen hatten.

Transsexuelle müssen in North Carolina nun auf jene Toilette gehen, die ihrem körperlichen Geburtsgeschlecht entspricht – und nicht jenem, dem sie sich zugehörig fühlen.

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