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Auch toll...Rembrandt reloaded

Jeden Freitag gibt’s bei euronews interessante Geschichten, die während der Woche “übersehen” wurden, aber “auch toll” sind . Italien: Raffaele

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Auch toll...Rembrandt reloaded

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Jeden Freitag gibt’s bei euronews interessante Geschichten, die während der Woche “übersehen” wurden, aber “auch toll” sind .


Italien: Raffaele Sollecito, freigesprochen des Mordverdachts, ist jetzt “Mord-Experte” im TV

Das Geschäft läuft gut für Raffaele Sollecito, den Ex-Freund von “Eisengel” Amanda Knox, freigesprochen des Mordes an Meredith Kercher im Jahr 2014. Er hat einen Job als Experte des italienischen TV-Kanals Tgcom24 für eine Show über ungelöste Verbrechen. Sollecito sagte, nach 4 Jahren im Gefängnis sei er “einzigartig positioniert, Fälle zu begutachten”.

Der Italiener hat darüberhinaus auch einen Online-Gedenkdienst für trauernde Angehörige gegründet.

Weitere Informationen in englischer Sprache


Frankreich: Friseur eine “Schwuchtel” zu nennen, ist nicht homophob

Ein Pariser Gericht hat entschieden, dass der Ausdruck “Schwuchtel” für einen männlichen Friseur nicht schwulenfeindlich ist – “weil Friseursalons regelmäßig homosexuelle Menschen beschäftigen”.

Der Fall betrifft einen Mitarbeiter eines Salons, der sich krank meldete und deswegen gefeuert wurde. Sein Chef hatte ihm irrtümlich eine SMS geschickt, in der der Ausdruck “Schwuchtel” enthalten war. Das Arbeitsgericht sah dahinter keine Homophobie. Der SMS-Text lautete übersetzt: “Ich werde ihn nicht behalten. Ich habe keine gutes Gefühl bei dem Mann. Er ist eine schmutzige Schwuchtel…”

Weitere Informationen in englischer Sprache


Niederlande: Digitales Rembrandt-Selbstporträt

An kommenden Dienstag wird in Amsterdam “Der nächste Rembrandt” vorgestellt. Dahinter verbirgt sich ein 18-monatiges Projekt von Computer- und Designexperten unter Federführung von Bas Korsten. Es soll die Künste des Malers neu und auf digitalem Weg widerspiegeln.

Werbeexperte Korsten, dessen Idee das Projekt war, gab zu, dass es viele Zweifler gab. “Die Idee ist mit viel Unglauben und Skepsis aufgenommen worden”, sagte er. “Auf die Idee zu kommen, ist eine Sache, sie zum Leben zu erwecken, eine andere.”


Ägypten: Kunst preist die Müllsammler

Ein riesiges Wandbild in einem Armenviertel von Kairo ist eine Hommage an die Bewohner, die einem traditionell schmutzigen Beruf nachgehen – der Sortierung von Müll.

Der französisch-tunesische Künstler eL Seed und sein Kollektiv bemalten mehr als 50 Wohnungen mit einem Zitat eines frühen koptischen Bischofs, der sagte: “Wenn man das Licht der Sonne sehen will, muss man seine Augen reiben…und aus der Ferne beobachten.”


Russland: Kommunisten wollen Sterne zurück

Russlands Kommunisten wollen ausländischen Unternehmen verbieten, mit dem Stern im Emblem der Partei zu werben. Vadim Solowjow, ein Anwalt aus der Partei, sagte, er werde Premierminister Dmitri Medwedew darüber entscheiden lassen, eine Ausnahme für einige russische Firmen zu machen.

Allerdings haben viele der ausländischen Unternehmen, die den Stern verwenden, dies schon vor der Bildung der Kommunistischen Partei getan, berichtet The Moscow Times


Russland: Katze im Museum angestellt

Die Katze Marai gehört jetzt offiziell zum Personal des Serpuchow-Museums für Geschichte und Kunst in Moskau. Aufgrund vieler Bitten wurde der Katze eine auf sie zugeschnittene interne Stellenausschreibung auf den Leib geschnneidert. Der verantwortliche Personalmanager handelte statt eines Gehalts ein wohl für beide Seiten vorteilhaftes Vergütungspaket mit Fisch und Fleischpasteten aus. Der Arbeitsvertrag wurde natürlich auch unterzeichnet.


Die ultimative Schwedennummer

Kennen Sie die Nummer der Schweden? Sie lautet +46 771 793 336. Schweden ist damit das erste Land in der Welt mit einer eigenen Telefonnummer. Am anderen Ende der Leitung sitzen tatsächlich Schweden in Schweden. Die Auswahl unter den vielen freiwilligen Werbebotschaftern des Landes erfolgt nach dem Zufallsprinzip. Im Prinzip können Anrufer mit den tendenziell eher als verschlossen geltenden Skandinaviern über Gott und die Welt reden. Ursprünglich ist die Aktion allerdings für Urlauber gedacht, die auf persönlicherem Weg Land, Leute und Lokales kennenlernen möchten.

Quellen

Vanity Fair Italia

Libération

http://www.ad.nl/

The Moscow Times

The New York Times

ren.tv

theswedishnumber.com