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DNA-Überraschung: Erzbischof von Canterbury ist Sohn von Churchills Privatsekretär

Justin Welby, der Erzbischof von Canterbury ist der Sohn eines Privatsekretärs von Winston Churchill. Das ergab ein Vaterschaftstest, den Welby

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DNA-Überraschung: Erzbischof von Canterbury ist Sohn von Churchills Privatsekretär

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Justin Welby, der Erzbischof von Canterbury ist der Sohn eines Privatsekretärs von Winston Churchill. Das ergab ein Vaterschaftstest, den Welby durchführen ließ, nachdem die britische Tageszeitung The Telegraph einen entsprechenden Bericht veröffentlichte.

Er sei völlig überrascht, so Welby. Bislang hatte er geglaubt, der Sohn von Gavin Welby, einem 1977 verstorbenen Whiskeyverkäufer zu sein. Den Test habe er durchgeführt, um die Behauptung der Medien zu widerlegen.

Auch seine Mutter sprach von einem Schock. Sie gab zu, kurz vor ihrer Ehe mit Sir Anthony Montague Browne geschlafen zu haben, der ab 1952 für Churchill arbeitete und bis zu dessen Tod im Jahr 1965 in der Downing Street beschäftigt war.

Sie beide seien damals alkoholisiert gewesen, erinnerte sich die Mutter des Erzbischof. Kurz darauf habe sie in Eile Gavin Welby geheiratet. Weder sie, noch Gavin Welby verdächtigten, dass Sir Anthony der Vater von Justin sein könne.

“Zu entdecken, dass der eigene Vater nicht derjenige ist, von dem man es glaubte, ist nicht ungewöhnlich. Aus einer Familie zu stammen, in der es große Beziehungs- sowie Suchtprobleme gab, ist etwas sehr Banales”, erklärte Welby und fügte hinzu, dass sowohl seine Mutter als auch Gavin Welby in seiner Kindheit Alkoholiker waren.

Justin Welby steht als Erzbischof von Canterbury als oberster Geistlicher der Church of England vor. Sir Anthony Montague Browne verstarb im Jahr 2013. Der DNA-Test wurde anhand von DNA-Proben einer Haarbürste Sir Anthonys, die dessen Witwe aufgehoben hatte, sowie einem Speicheltest Welbys durchgeführt.

Die Titelseite des “Telegraph” vom Samstag gab es vorab auf Twitter zu sehen: