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Mordserie geht weiter: Schwulen-Aktivist in Bangladesch erstochen

In Bangladesch sind ein Schwulen-Aktivist und einer seiner Freunde erstochen worden. Die Täter hatten sich als Mitarbeiter eines Kurierdienstes

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Mordserie geht weiter: Schwulen-Aktivist in Bangladesch erstochen

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In Bangladesch sind ein Schwulen-Aktivist und einer seiner Freunde erstochen worden. Die Täter hatten sich als Mitarbeiter eines Kurierdienstes verkleidet und sich so Zugang zur Wohnung des Opfers verschafft.

Xulhaz Mannan war Chefredakteur des einzigen Schwulen- und Lesben-Magazins in Bangladesch. Er arbeitete auch für die US-Botschaft. Das amerikanische Außenministerium schrieb in einer Twitter-Nachricht, man sei schockiert.

Die Tat ereignete sich in der Hauptstadt Dhaka. Erst vor zwei Tagen war ein Universitätsprofessor in Rajshahi ermordet worden. Zu der Tat bekannte sich die IS-Miliz. Angeblich hatte der Mann zum Atheismus aufgerufen. Dem widersprach seine Tochter. Sie sagte einem britischen Nachrichtensender, ihr Vater habe an Gott geglaubt und sie wisse nicht, warum er getötet wurde.

In dem überwiegend muslimischen Land waren in den vergangenen Monaten bereits mehrere Aktivisten und Intellektuelle getötet worden.