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Trump muss nur noch Parteitag fürchten - bei Demokraten geht das Rennen weiter

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Nach seiner klaren Niederlage bei der Vorwahl im US-Bundesstaat Indiana hat sich der Republikaner Ted Cruz aus dem Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur zurückgezogen. Indiana war die letzte Chance des Senators von Texas, noch genügend Stimmen zusammen zu bekommen.

Damit ist der Weg für Donald Trump praktisch frei. John Kasich, der weit abgeschlagene Gouverneur von Ohio, hofft nur noch auf eine Nominierung per Kampfabstimmung auf dem Parteitag der Republikaner im Juli. Zahlreiche US-Medien kommentierten, der Erfolg Trumps sei eine erste Herausforderung für die Republikanische Partei.

Trump, der nie zuvor ein politisches Amt bekleidet hat, gibt sich zuversichtlich, jetzt auch Cruz-Wähler und das ihm wenig gewogene Parteiestablishment der Republikaner hinter sich vereinigen zu können. Er schaltete auf Versöhnung.

“Nur damit damit das klar ist: Ted Cruz, ich weiß nicht, ob er mich mag oder nicht. Aber er ist ein unglaublicher starker Konkurrent. Er ist zäh und gewieft, und vor ihm liegt eine fantastische Zukunft. Ich möchte Ted gratulieren”, sagte Trump auf einer Wahlveranstaltung.

Bei den Demokraten wird weiter um jede Stimme gerungen werden. Der ehemalige Unabhängige Bernie Sanders siegte in Indiana gegen Hillary Clinton, müsste aber noch einige hundert Delegiertenstimmen gut machen, um die ehemalige First Lady einzuholen.

“Nächste Woche wird hier im wunderbaren Bundesstaat Kentucky eine sehr wichtige Vorwahl abgehalten werden”, sagte Sanders. “Und wir haben bei dieser Kampagne gemerkt, dass wir gewinnen, wenn eine groß Zahl von Menschen zur Wahl gehen.”

Die Niederlage Clintons in Indiana war überraschend, in den Umfragen hatte sie noch mit etwa fünf Prozentpunkten geführt. Zu Schaffen macht der ehemaligen Außenministerin unter anderem ausgerechnet ihre langjährige Erfahrung als Politikerin in der ersten Reihe: Viele US-Bürger wünschen sich einen frischen Wind, verbinden mit Clinton aber eher den Status Quo.

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