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Venezuela: Machtkampf zwischen Opposition und Regierung geht weiter

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Venezuela: Machtkampf zwischen Opposition und Regierung geht weiter

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In Venezuela protestiert die Bevölkerung gegen die Politik von Präsident Nicolás Maduro. Sie fordert eine Volksabstimmung zur Absetzung des derzeitigen Regierungschefs. Dieser hatte erst am Freitag den im Januar ausgerufenen Notstand um 60 weitere Tage verlängert.

Der Oppositionsführer Henrique Capriles sagte während der Demonstration in Caracas:
“Venezuela ist eine Zeitbombe, die jederzeit explodieren kann. Das wollen wir verhindern. Macht euch für ein Amtsenthebungsreferendum in diesem Jahr stark.”

Unterdessen sieht sich Präsident Maduro von ausländischer Intervention bedroht. Auf einer zeitgleich stattfindenden Veranstaltung von Regierungsanhängern kündigte Maduro Militärmanöver an: “Für kommenden Samstag habe ich militärische Übungen der Streitkräfte und bewaffneten Milizen angeordnet. Damit sind wir für jedes Szenario vorbereitet – unser Land ist heilig und wir müssen sicherstellen, dass es respektiert wird.”

Venezuela kämpft seit Jahren mit einer schweren Wirtschaftskrise, die durch die niedrigen Ölpreise auf dem Weltmarkt weiter verschärft wird. Stromausfälle, leere Regale und lange Schlangen in Supermärkten sind keine Seltenheit. Maduro kündigte ein neues Konjunkturpaket an. Damit sollen andere Bereiche der Industrie gestärkt werden.

Das Oppositionsbündnis MUD twitterte “Die Kreativität eines Landes, das die Abberufung [des Präsidenten] fordert”, mit Bildern von der Demonstration:

Bilder von der Veranstaltung der Regierungsanhänger:

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