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"Exile" - Rithy Panh auf den Spuren der Opfer in Kambodscha

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"Exile" - Rithy Panh auf den Spuren der Opfer in Kambodscha

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Mit Exile setzt Rithy Panh die Aufarbeitung der Schreckensherrschaft der Roten Khmer in seiner Heimat Kambodscha fort. Wieder ein Dokumentarfilm mit kreativen Kunstgriffen – wie der Vorgänger “Das fehlende Bild (L’Image manquante)”, der 2013 in Cannes den Hauptpreis der Sektion “Un Certain Regard” gewann.

Rithy Panh: “Beim Völkermord durch die Roten Khmer kamen fast 2 Millionen Menschen ums Leben. Ich könnte 2 Millionen Filme drehen, 2 Millionen Geschichten von Liebe und Trennung erzählen. Es ist ein schier unendlicher Krieg.”

Rithy Panh hat in der Tat viele Projekte. Unter anderem auch als Produzent des nächsten, von Angelina Jolie Pitt gedrehten Films First They Killed My Father über die Gräueltaten der Roten Khmer in den 70er Jahren in Kambodscha.

Rithy Panh: “Es gibt Leute, die Dokumentarfilme drehen, andere machen Spielfilme. Es ist unsere Geschichte, aber auch Eure. Es geht um die Menschlichkeit, darum, wie ein totalitäres Regime die Menschlichkeit zerstörte. Es ist ein allgemeingültiges Thema, das nicht nur die Menschen in Kambodscha betrifft.”

Auch in diesem Jahr war Rithy Panh in Cannes zu Gast – um seinen neuen Film außer Konkurrenz vorzustellen. Weitere Premierendaten sind noch nicht bekannt.

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