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Speed: Reifenpoker und verpatzte Boxenstopps beim Großen Preis von Monaco

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Speed: Reifenpoker und verpatzte Boxenstopps beim Großen Preis von Monaco

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Willkommen zu Speed. Nico Rosberg war der große Favorit in Monaco. Hier feierte er drei Siege hintereinander. In der WM-Wertung führt er souverän. Aber diesmal kam alles ganz anders. Rosberg fand sich am Ende auf Rang sieben wieder. Lewis Hamilton gewann in einem kuriosen Rennen:

Sieben Monate musste der Engländer auf einen Sieg warten. Begünstigt durch die Stallorder. Nico Rosberg ließ ihn überholen. Rosberg hatte Probleme mit seiner Bremstemperatur und wurde nur Siebter.
Eigentlich hätte Daniel Ricciardo gewinnen müssen. Der aber erlebte ein Boxendebakel. Der Mix aus Sonne und Regen führte dazu, dass ein Reifenpoker entstand. Wer sich wie Hamilton traute, die ultrasoften Reifen aufzuziehen, der hatte recht. Auch Ricciardo wollte wechseln, das wusste in seiner Box nur keiner. Ricciardo stand endlos. Als er endlich aus der Gasse kam, drängelte ihn Hamilton in einem grenzwertigen Manöver ins Nasse. Damit war der Weg frei für Hamilton. Zweiter, ein sichtlich genervter Ricciardo. Dritter Sergio Perez vor Sebastian Vettel.

Der Monaco Grand Prix war noch nie ein normales Formel 1 Rennen. Immer passierte etwas außergewöhnliches. Aber nichts toppt das Chaos von 1982:

Alain Prost kontrollierte das Rennen bis zur 59. Minute. Dann setzte Regen ein. Der brachte nun alles komplett durcheinander. Das Wasser auf der Strecke vermengte sich mit Öl und Gummiabrieb. Eine tükische Mischung. Prost rutschte in der Schikane hinaus. Riccardo Patrese übernahm Platz eins. Doch der Italiener drehte sich in der Loews-Haarnadel aus dem Rennen. Da sah Didier Peroni wie der sichere Sieger aus. Doch sein Bolide versagte mit Elektrik- und Benzinproblemen, das ausgerechnet in der letzten Runde. Irgendwie bekam Patrese seinen Rennwagen wieder zum laufen. Er war der einzige Fahrer, der die 76 Runden zu Ende fuhr. Damit hatte er gewonnen. Sein erster Sieg in der Formel 1 – er konnte es kaum glauben.

Wir verlassen Monte Carlo und wechseln in die Wüste. In die marokkanische Wüste, zur Merzouga Rallye. Der Argentiner Kevin Benavides kam mit den Bedingungen bestens zurecht. Mit spektakulären Bildern dieser Rallye verabschieden wir uns. Bis zum nächsten Mal.

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