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Trump übt sich in Zurückhaltung

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Trump übt sich in Zurückhaltung

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Seit Kurzem hat er genügend Stimmen für die Präsidentschaftskandidatur zusammen, jetzt bemüht sich Donald Trump offenbar um einen gemäßigteren Stil – zumindest manchmal. Die Führungsriege der Republikanischen Partei hatte Trump zuvor mehrfach aufgefordert, fertig verfasste Reden zu halten, auch um Fehler zu vermeiden und nicht über Wissenslücken zu stolpern.

Auf einer Versammlung evangelikaler Christen in Washington DC schlug Trump denn auch sanftere Töne an: “Freiheit jeglicher Art bedeutet, dass niemand aufgrund seiner Rasse und Hautfarbe beurteilt werden darf und dass die Hautfarbe nicht so beurteilt werden darf. Und im Moment haben wir eine geteilte Nation. Wir werden unsere Nation wieder zusammenbringen”, so Trump wörtlich.

Doch wenig später entschied sich Trump wieder für die Energie seiner freien Rede, die ihm so viel Aufmerksamkeit eingebracht hat. Bei einem Auftritt in Richmond, Virginia nahm der Milliardär erneut keines der geforderten Redenblätter vor den Mund. Trump griff dort unter anderem eine Senatorin persönlich an, die angibt, vor Generationen einen indianischen Vorfahren gehabt zu haben.

“Wissen Sie, Pocahontas – ich tu ihr damit keinen Gefallen, es ist so unfair – aber diese Elizabeth Warren, ich nenne sie albern, diese Elisabeth Warren ist eine der schlechtesten Senatorinnen in den Vereinigten Staaten. Sie hat praktisch nichts vollbracht, nichts ist durchgegangen.”

Das republikanische Parteiestablishment und der voraussichtlich erwählte Kandidat Donald Trump versuchen derzeit eine Annäherung, zwischen ihnen liegen aber noch mehrere Hürden.

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